Marktausblick 2026
Veröffentlicht am 11.01.2026 | Adrian Rogl
▲ Marktausblick Börse 2026 + Sektor-Special
mit saisonaler Analyse, DAX (+Top 5), S&P 500 (+Top 5), Nasdaq 100
Ein frohes neues Jahr an alle unsere Leserinnen und Leser. Vor allem an diejenigen uns 2025 immer wieder geschrieben haben, dass sie unseren Marktausblick vermissen. Es freut uns natürlich, wenn unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Dementsprechend gehen wir diesem Wunsch nun endlich nach und haben uns entschieden, den Marktausblick ab 2026 wieder monatlich zu veröffentlichen. Den Auftakt macht ein vollständiger Jahresausblick für 2026.
2025 war ein gespaltenes Jahr, begleitet von hoher Volatilität und vielen Newsflows als Katalysatoren für massive Auf- und Abwärtsbewegungen. 2026 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht viel anders. Durch die Midterms steht uns ein saisonal schwaches Jahr bevor – tatsächlich sogar das schwächste im vierjährigen US-Präsidentschaftszyklus. Entsprechend müssen wir uns auf Korrekturen einstellen. Aber keine Sorge: Wir besprechen alles im Detail und halten euch fortlaufend auf dem Laufenden.
Inhaltsverzeichnis Marktausblick 2026
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Jetzt herausfindenRückblick für das Jahr 2025
Ende gut, alles gut?
Das Jahr 2025 war am Ende, zumindest in der Heimatwährung der jeweiligen Indizes betrachtet, ein positives Jahr. Und das, obwohl wir von Ende Februar bis Anfang April einen kleinen Bärenmarkt beobachten durften, in dem der marktbreite S&P 500 zumindest in den Futures die magische Minus-20%-Grenze unterschritt, daraufhin aber eine fast genauso schnelle Aufholrallye startete, die zumindest in abgeschwächter Form bis Jahresende anhielt.
Gemessen in der jeweiligen Heimatwährung war der deutsche DAX 40 mit plus 23,01 Prozent der stärkste große Index in 2025, direkt gefolgt vom Nasdaq 100 mit 20,17 Prozent, gestützt durch eine anhaltende Hype-Phase im KI-Space. Der etwas marktbreitere S&P 500 konnte 16,39 Prozent zulegen, während der Small-Caps-Index Russell 2000 lediglich 11,29 Prozent zulegen konnte und in diesem Vergleich der schwächste Index blieb.
Die Performance in den jeweiligen Heimatwährungen trübt hier trotzdem etwas das Bild, denn vor allem Euro-Investoren sahen diese Returns in ihren Portfolios nicht in dieser Form – zumindest dann, wenn sie eine starke Gewichtung von US-Aktien hatten. Darauf gehen wir im weiteren Verlauf des Marktausblicks genauer ein.
Das Jahr 2025 war für Trader kein leichtes Jahr. Der Crash bzw. die Korrektur Anfang des Jahres führte dazu, dass viele Positionen aus dem Vorjahr relativ schnell in den Drawdown gerieten. Trader mussten hier schnell handeln. Die Korrektur endete dann genauso schnell, wie sie auch anfing, was erneut zu schnellem Handeln zwang. Maximale Flexibilität war also gefragt.
Bereits Ende Q1 2025 mussten Positionen auf der Long-Seite eröffnet werden, da sonst die besten Handelswochen des Jahres in Q2 – beispielsweise Kalenderwoche 20 mit 4,02% Zuwachs – verpasst wurden. Das restliche Jahr, vor allem Q3 und Q4, blieb dagegen ohne große Volatilität und war vor allem in Euro relativ flat, damit insgesamt eher uninteressant für Trader, die Bewegung und Volatilität benötigen. Entsprechend funktionierten kurzfristige Setups nur phasenweise, während Trendtrader nur in wenigen, marktbreit starken Wochen profitieren konnten.
Betrachten wir das Jahr 2025 im historischen Kontext zwischen 1975 und 2025, dann ist es ein typisches bullisches Jahr und liegt fast genau im Medianwert von 16,26%. Betrachtet man die durchschnittliche CAGR von 11,17%, also die Compound Annual Growth Rate bzw. die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, ist das Jahr sogar überdurchschnittlich. Das gleiche gilt auch für das arithmetische Mittel von 12,48%.
Viele gehen automatisch davon aus, dass dadurch, dass wir jetzt schon das dritte bullische Jahr in Folge haben, ein Bärenmarkt folgen muss. Das ist jedoch weit entfernt von der Wahrheit – was allein die oben zu sehende Grafik zeigt. Betrachten wir den Zeitraum von 1975 bis etwa ins Jahr 2000, sehen wir, wie lange auch starke Gewinnphasen anhalten können. Und wir dürfen nicht vergessen: Das Jahr 2022 war ein durchaus starker Bärenmarkt, in dem eine ebenfalls längere Trendphase von 2009 bis zu diesem Zeitpunkt anhielt und zumindest teilweise abgebaut wurde. Wir sind zwar insgesamt für das Jahr 2026 etwas vorsichtiger, allein schon aufgrund des Präsidentschaftszyklus, auf den wir später genauer eingehen werden, trotzdem können wir davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit für ein insgesamt bullisches 2026 – auch wenn vielleicht mit weniger Return – hoch ist.
GICS-Sektoren
Spannend ist in der Gesamtperformance ein kurzer Blick auf die Performance der einzelnen Sektoren. Die Return-Werte haben wir den S&P-500-Sektor-ETFs inklusive Gewichtung entnommen. Hier ist Kommunikation mit plus 32,40 Prozent ganz klar vorne. Man darf dabei nicht vergessen: In Kommunikation sind auch Werte wie Meta und Alphabet enthalten, was die Performance erklärt. Direkt gefolgt von Technologie mit plus 23,83 Prozent. Hier zeigen sich ganz klar die Auswirkungen des KI-Hypes, aber auch klassische Branchen wie Industrie mit plus 17,73 Prozent oder Finanzen mit plus 13,32 Prozent waren durchaus stark. Versorger landen mit 12,80 Prozent ebenso wie das Gesundheitswesen mit 12,53 Prozent im Mittelfeld.
Auf der eher schwächeren Seite liegen Grundstoffe mit 7,80 Prozent und Nicht-Basiskonsum mit 6,45 Prozent. Bei plus 4,39 Prozent landet der Energiesektor. Wir werden später noch darauf eingehen, ob der Angriff der Amerikaner auf Venezuela hier für nachhaltige technische Änderungen gesorgt hat. Auf 2025er Ebene bleiben ansonsten nur Immobilien mit minus 0,79 Prozent im negativen Bereich sowie Basiskonsum mit minus 1,18 Prozent. Später besprechen wir auch genau, welche Sektoren für 2026 jetzt spannend werden könnten.
Ein schwacher US-Dollar
Kommen wir nun zu einem für 2025 wirklich bemerkenswerten Thema, das viele deutsche Anleger in diesem Jahr betroffen hat: der starke Euro bzw. der schwache US-Dollar. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar in 2025 sagenhafte 13,36 Prozent zugelegt. Das ist das beste Jahr seit 2017, und insgesamt sieht man solche starken positiven Jahre für den Euro seit 2008 nicht mehr so häufig.
2025 liegt damit im langfristigen Vergleich massiv über der arithmetischen Mitte von 0,39 Prozent und der CAGR von 0,05 Prozent. Der Medianwert des Euro/US-Dollar-Wechselkurses liegt sogar im negativen Bereich bei minus 3,18 Prozent. Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit für ein positives Jahr seit Einführung des Euros im Jahr 1999 auch etwas geringer: 44,4 Prozent positive Jahre stehen 55,6 Prozent negativen Jahren gegenüber.
Münzen wir das nun auf die Benchmark-Performance um, die wir am Anfang des Marktausblicks in der jeweiligen Heimatwährung betrachtet haben, lässt sich ganz klar feststellen, dass man als europäischer Investor in US-Aktien in diesem Jahr relativ schlecht dastand. So bleibt die Performance des DAX bei 23,01%, die Performance des Nasdaq rutscht jedoch auf 6,47% ab, der S&P 500 liegt nur noch bei 3,12% und der Russell 2000 war insgesamt sogar im Minus. Das erklärt auch das Minus bzw. das Herumeiern um Break-even vieler Aktienportfolios mit starker US-Gewichtung in 2025.
Die wichtige Frage ist jetzt jedoch: Wie wird das in 2026? Bleibt der Euro stark bzw. der US-Dollar schwach, oder kehrt sich das Ganze wieder um und deutsche Anleger profitieren in ihrer Performance von einem schwächeren Euro?
Hierzu werfen wir einen kurzen Blick auf den Dollarindex, der die Performance des US-Dollars gegenüber anderen großen Währungen abbildet. Dazu muss man sagen, dass der Euro zum US-Dollar, basierend auf dem Transaktionsvolumen, den größten prozentualen Anteil am Dollarindex hat und sich dadurch über diesen gewichteten Index auch eine gute Ableitung für den EUR/USD-Wechselkurs treffen lässt. Auf ultra-langfristiger Ebene zwischen 1977 und 2025 befindet sich der Dollarindex in einem übergeordneten Abwärtstrend, auf langfristiger Ebene zwischen 2008 und 2025 jedoch in einem sauberen Aufwärtstrend. Dieser Aufwärtstrend wird nun schon seit mehreren Jahren unterbrochen und korrigiert relativ sauber.
Es ist nun davon auszugehen, dass wir unter antizyklischer Annahme der Trendfortsetzung zumindest in eine Seitwärtsphase oder eine leichte Aufwärtsbewegung beim Dollarindex in 2026 geraten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dollar in 2026 wieder an Stärke gewinnt, ist in unseren Augen aufgrund des langfristigen Aufwärtstrends im Dollarindex, der aktuellen Zone im Dollarindex, aber auch verschiedener Saisonalitäten relativ hoch.
Ein Jahr der Edelmetalle
Mit einem letzten Performance-Vergleich in Euro – wohlgemerkt für 2025 – schließen wir den Rückblick auf 2025 ab. Wenn wir uns verschiedene Asset-Klassen und ihre jeweils wichtigsten Benchmarks anschauen, dann ist 2025 Silber (XAG) mit großem Abstand positiv gewesen. Wir haben hier eine Rendite von 119% bei einem Drawdown von lediglich 7% in 2025, gefolgt von Gold (XAU) mit plus 45% bei einem maximalen Drawdown von lediglich 0,3%.
Der erste bzw. beste Aktienindex war der SDAX mit plus 25%, gefolgt vom DAX mit plus 23%. Der schwächste in Deutschland war der MDAX mit plus 20%. Danach folgt der japanische Nikkei mit plus 13%. In Asien haben wir dann noch den chinesischen Hang Seng Index (HSI) mit plus 12%, gefolgt vom ersten amerikanischen und besten amerikanischen Index, dem Nasdaq (NDX), mit plus 7% bei einem maximalen Drawdown von minus 25%. Darauf folgt der letzte, noch leicht bullische S&P 500 (SPX) mit plus 3% bei einem maximalen Drawdown von minus 22%.
Der Russell 2000 (RUT) blieb auf Jahresebene in Euro leicht im Minus mit minus 1% bei einem maximalen Drawdown von sagenhaften minus 26%. Das Schlusslicht markierten zwei Kryptowährungen: einmal Bitcoin (BTC) mit minus 17% auf Jahresbasis bei einem maximalen Drawdown von minus 24%, gefolgt von Ethereum (ETH) mit minus 21% Performance bei einem unfassbaren maximalen Drawdown von minus 61%.
Hierzu sei als kleiner Hinweis noch gesagt: Wir haben zuletzt eher weniger über Kryptowährungen im Allgemeinen berichtet. Einfach aufgrund der Tatsache, dass das allgemeine Interesse für Kryptowährungen derzeit unfassbar niedrig ist und Posts bzw. Analysen dazu keine Aufrufe generieren – und wir somit unsere Zeit verschwenden. Es sei aber gesagt, dass sowohl eine mögliche Altcoin-Rallye als auch Bitcoin nicht abzuschreiben sind. Beide befinden sich noch in ihren mittelfristigen Aufwärtstrends, und auch wenn die Volatilität hier unfassbar hoch ist, sind die insgesamt bullischen Szenarien unserer Meinung nach weiterhin intakt. Unsere Mitglieder wissen Bescheid.
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Jetzt herausfindenAusblick auf das Jahr 2026
Zyklusanalyse
Wie Anfang jedes Jahres werfen wir zunächst einen Blick auf den sehr wichtigen vierjährigen US-Präsidentschaftszyklus, der eine große Auswirkung auf die amerikanischen und dementsprechend auch die globalen Aktienmärkte hat.
2025 war ein Post-Election-Year, das von einem schwachen Q1, gefolgt von einem stärkeren Q2, geprägt war. Darauf folgten dann ein leicht bearishes bzw. eher seitwärts laufendes Q3 und Q4. Diese Saisonalität wurde fast perfekt bestätigt. Das ist auch in der unten zu sehenden Grafik zu erkennen, in der wir den tatsächlichen Verlauf des S&P 500 in Grün dargestellt haben.
Das Jahr 2026 ist ein Midterm-Election-Year. Das bedeutet: Aus saisonaler Ebene ist zunächst mit einer leicht aufwärtsgerichteten Seitwärtsphase in Q1 zu rechnen, gefolgt von einem kleinen weiteren Anstieg zu Beginn von Q2/2026. Daraufhin folgt die schwächste Phase im kompletten Vierjahreszyklus, nämlich in Q2 und Q3/2026. Das Midterm-Election-Year ist zudem geprägt von einem sehr starken Q4. Hier sollte man sich diese Daten ganz klar zum Vorteil nutzen und dementsprechend vor allem als Trader positionieren, aber auch als langfristiger Investor antizyklische Chancen tendenziell erst Ende Q3/2026 wahrnehmen.
Spannend ist der 4-Jahres-US-Präsidentschaftszyklus nicht nur in Bezug auf US-amerikanische Aktien, sondern auch der DAX ist in den Midterm Elections saisonal seit 1980 deutlich anders gelaufen als in den anderen drei Jahren. Der DAX eröffnet in einem typischen Midterm-Election-Year seitwärts bis leicht bullish. Eine gute Rallye folgt im März und geht bis in den April. Ab Ende April folgt eine Abwärtsspirale, die sich bis Mitte Oktober durchzieht, und erst im Oktober startet der DAX dann eine Jahresendrallye, die jedoch nicht bis in den Dezember anhält, sondern lediglich im Oktober und November dominiert.
Es ist also durchaus davon auszugehen – auch wenn wir uns das reine Chartbild im DAX anschauen, wozu wir später kommen –, dass wir im DAX 2026 eher ein schwächeres Jahr sehen, was aber aufgrund der zuletzt starken Jahre auch nicht wirklich schlimm wäre.
Als kleiner Hinweis in Bezug auf den DAX bleiben für uns vor allem der MDAX und SDAX, also kleinere und mittelgroße Werte, spannend. Diese sollten den DAX vor allem jetzt in Q1 durchaus outperformen können, werden sich aber wahrscheinlich der Abwärtsspirale ab Ende April nicht entziehen können und entsprechend auch mit höherer Volatilität reagieren. Hier ist also Vorsicht angebracht von April 2026 bis rein in Q4 2026. Gegebenenfalls ist dann auch nach Short-Trades, also Leerverkaufspositionen, zu suchen – vor allem in Aktien, die trotz der bisherigen Stärke bereits underperformed haben.
Saisonale Analyse
Werfen wir nun einen Blick auf das kommende Jahr ohne Berücksichtigung des Midterm Years. Wir haben hier wieder den Mittelwert in Kombination mit den jeweiligen Minima und Maxima pro Monat aufgestellt. Zusätzlich haben wir das Jahr 2025 einmal komplett eingepflegt. Januar und Februar sind auch in einem allgemeinen Jahr relativ flat, gefolgt von einer soliden Rallye in März und April. Mai und Juni sind eher schwach. Juli hält sich ganz gut und August und September sind wieder schwächer, unterhalb der Nuller-Grenze. Oktober, November und Dezember sind ebenfalls bullish – wie auch bereits in den Daten für Midterm-Election-Years.
Für Januar liegt der Mittelwert bei 0%, der Maximalwert bei 7,9% und der Minimalwert bei minus 8,6%. Im Februar liegt der Mittelwert bei minus 0,1%, der Maximalwert bei 5,5% und der Minimalwert bei minus 11%. Für den März liegt der Mittelwert bei 1,1%, der Maximalwert bei 8,5% und der Minimalwert bei minus 12,5%.
Die Gewinnwahrscheinlichkeiten haben wir auch wieder ohne Berücksichtigung des Midterm-Election-Years mit dabei. Der Januar hat eine Gewinnchance von 59% im allgemeinen Schnitt. Im Februar liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit bei 55%, im März bei 65% und im April bei 77%. Die saisonalen Tendenzen in einem allgemeinen Jahr überschneiden sich zum Teil mit den Tendenzen für das Midterm Year. So liegt zum Beispiel die allgemeine Gewinnwahrscheinlichkeit im September bei nur 48%. Zusätzlich haben wir in einem Midterm-Election-Year eine extrem bearishe Saisonalität im September. Diese Doppelsignale sind also besonders starke Warnsignale oder auch positive Signale für Trader und Investoren. Diese Daten sollten unbedingt im eigenen Handeln (vor allem im Risk-Management) berücksichtigt werden.
Power für Nebenwerte
Die sonstige Tendenz stärkerer Nebenwerte, vor allem ab Dezember, blieb 2025 durch den eskalierenden Trade War in Q1 und Q2 aus. Diese Tendenz sollte aber trotzdem in 2026 wieder Beachtung finden, denn die bisherige Entwicklung seit Dezember 2025 zeigt, dass Nebenwerte durchaus wieder an Stärke gewinnen und im Januar, Februar und März gutes Potenzial haben, den S&P 500 bzw. größere Werte zu outperformen. Auch hier sollten Trader beim Screenen einen besonderen Blick auf kleinere und Mittelwerte legen – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, Europa und Asien.
Kleiner Hinweis: Bei diesen saisonalen Daten zu Nebenwerten haben wir für eine bessere Datenlage alle Jahre berücksichtigt und hier nicht nur einen speziellen Blick auf das Midterm Year geworfen. Nichtsdestotrotz lässt sich diese Tendenz auch auf ein Midterm Year übertragen. Auch die reine Chartstruktur, beispielsweise im Russell 2000, zeigt das und deutet auf einen baldigen Ausbruch hin. Die Gewinnwahrscheinlichkeit für Small-Cap-Werte ist vor allem im Februar und im März massiv erhöht. Das sollte bei den ersten Trades des Jahres berücksichtigt werden und auch bei der gesamten Positionierung eine Rolle spielen.
Einzelne Sektoren
Bereits im Rückblick auf 2025 haben wir uns die Performance der einzelnen GICS-Sektoren angeschaut. Nun wollen wir dieses Thema im Ausblick auf 2026 wieder aufgreifen und auch noch eine Prognose für 2026 aufstellen. Um hier eine genauere Prognose treffen zu können, untersuchen wir die aktuell vorliegenden Trends – (kurz-, mittel- und langfristig) – sowohl bei den wichtigsten Aktien als auch bei den Sektorindizes an sich und analysieren die jeweilige Trendsituation.
Dabei untersuchen wir sowohl die gewichteten als auch die Equal-Weight-Sektorindizes und ETFs. Unsere Favoriten für 2026 haben wir mit einem Stern versehen. Sektoren, für die wir im aktuellen Jahr zwar noch positiv eingestellt sind, jedoch keine herausragenden Chance-Risiko-Verhältnisse mehr sehen, haben wir mit einem halben Stern versehen. Die Trendeinordnung kurzfristig, mittelfristig und langfristig ist ebenfalls in der Tabelle zu sehen, genauso wie die aktuelle charttechnische Situation.
Sektor | Kurzfristig | Mittelfristig | Langfristig | Situation | Prognose |
|---|---|---|---|---|---|
Informationstechnologie | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | leicht bullisch |
Finanzwesen | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | leicht bullisch |
Nicht-Basiskonsumgüter | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | bullisch |
Gesundheitswesen | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Ausbruch | bullisch |
Industrie | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | leicht bullisch |
Kommunikation | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | leicht bullisch |
Basiskonsumgüter | aufwärts | abwärts | neutral | Bodenbildung | stark bullisch |
Rohstoffe | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Ausbruch | bullisch |
Energie | neutral | neutral | aufwärts | Seitwärtsphase | neutral |
Versorger | aufwärts | aufwärts | aufwärts | Progression | neutral |
Immobilien | neutral | aufwärts | abwärts | Regression | stark bullisch |
Dieser komplette Intermarket-Analyseprozess, den wir jetzt sowohl für Indizes als auch für Sektoren und Assetklassen anstellen, sollte für Trader als Kompass für das Auf- und Abbauen von Positionen in diesem Jahr dienen. Das erklären wir auch unseren Mitgliedern in jedem Live-Webinar schon seit Jahren.
Die Intermarket-Analyse bzw. ein allgemeiner Bias ist unfassbar wertvoll für herausragende Performance. Nur Trader, die sich ordentlich vorbereiten und gewisse Erwartungshaltungen für einen Monat, ein Quartal oder auch ein Jahr haben, können herausragende Renditen erzielen. Dementsprechend sollten unsere Analysen der Sektoren, Indizes und Assetklassen genutzt werden, um Positionen je nach Lage aggressiver oder konservativer auf- und abzubauen.
Nichtsdestotrotz müssen wir vor allem bei der saisonalen Analyse immer einen kleinen Risikohinweis anbringen: Die saisonale Analyse ist nur ein spannendes Werkzeug, wenn man sie als Kompass für eine gewisse Erwartungshaltung verwendet. Über den saisonalen Daten steht immer die aktuelle Price-Action. Das heißt: Der Markt muss Signale und Tendenzen erst bestätigen – durch klare technische Signale. Erst dann werden sie wirklich wertvoll. Deswegen widmen wir uns jetzt zusätzlich zur saisonalen Analyse und der Erwartungshaltung noch den klaren Chartbildern, die uns aktuell vorliegen, und verknüpfen sie mit unserer Erwartungshaltung. Hier sei jedoch gesagt: Wir treffen hier einen relativ langfristigen Ausblick auf ein komplettes Jahr. Das kann sich unter dem Jahr natürlich auch ändern. Dementsprechend geben wir immer wieder Updates im aktuell laufenden Jahr und empfehlen, unseren Marktausblick auf jeden Fall regelmäßig – jeden Monat – zu lesen.
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Jetzt herausfindenAusblick Charttechnik 2026 - Deutschland
Der DAX befindet sich bereits seit dem Tief 2023, welches auf die Korrektur 2022 folgte, in einem sehr starken Aufwärtstrend. Dieser Aufwärtstrend läuft seitdem in einem relativ gleichbleibenden Muster: Es gibt eine starke Impulsbewegung, die meist zwischen Q4 und Q1 anhält, gefolgt von einer Seitwärtsphase zwischen Q2 und Q3, meistens über die Sommermonate. Immer wieder (z.B. 2023 und 2024) wird die Seitwärtsphase durch eine Korrektur vor der Jahresendrallye beendet. 2025 gab es keine Korrektur, dafür aber eine umso längere Seitwärtsphase, die erst in der letzten Handelswoche nach oben durchbrochen wurde.
Zu Beginn des Jahres befindet sich der DAX dadurch in einer klar bullischen Situation. Wir haben eine Seitwärtsphase, die von Mai bis Dezember anhielt und nun erstmals auf Wochen- und Monatsschlusskursbasis nach oben durchbrochen wurde. Das eröffnet zunächst ordentliches Aufwärtspotenzial. Es ist also davon auszugehen – auch in Anbetracht der sonstigen Saisonalitäten, die wir jetzt in Q1/2026 haben (wie oben bereits beschrieben) –, dass sich der DAX zu Anfang des Jahres erst einmal in der Fortsetzung seines Aufwärtstrends auf langfristiger und mittelfristiger Ebene befindet.
Ab Q2 und Q3/2026 ergibt sich dann ein eher negativeres Bild für den DAX, einmal aufgrund der saisonalen Situation im Midterm-Year, aber auch in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns am oberen Ende des Trendkanals befinden und somit – basierend auf der bisherigen Marktsymmetrie des Aufwärtstrends – eher Potenzial für eine Korrektur besteht. Das ist aber auch nur eine Erwartungshaltung und muss dann erst durch technische Signale bestätigt werden, sobald entsprechende Zielzonen erreicht werden.
Auf kurzfristiger Ebene ergibt sich zum einen Kursziel 1 im Bereich 25.450 bis 25.800 Punkte. Die Wahrscheinlichkeit für ein Erreichen dieses Kursziels liegt bei über 80 Prozent. Darüber befindet sich das zweite Kursziel im Bereich 26.700 bis 27.200 Punkte. Dieses zweite Kursziel hat eine Erfolgswahrscheinlichkeit von etwa 54 Prozent. In diesen Bereichen ist dann, wie bereits erwähnt, nach Umkehrsignalen Ausschau zu halten, die unsere saisonalen Annahmen für Q2 und Q3 bestätigen.
Ebenfalls spannend ist in diesem Kontext der MDAX, der die mittelgroßen deutschen Unternehmen abbildet. Wie bereits im saisonalen Teil besprochen, ist davon auszugehen, dass vor allem jetzt in Q1 noch eine relative Stärke bei Small Caps herrscht – das hat natürlich auch Einfluss auf den MDAX. Der MDAX sieht auf mittelfristiger und kurzfristiger Ebene nicht weniger bullisch aus als der DAX, hat aber insgesamt dadurch, dass wir das letzte Allzeithoch im Jahr 2021 markiert haben, noch deutlich mehr Aufholpotenzial als der DAX, der seitdem bereits neue Allzeithochs generiert hat.
Das erste Kursziel für den MDAX hat der Index bereits erreicht. Es liegt zwischen 32.100 und 33.200 Punkten. Die Erfolgswahrscheinlichkeit für diesen Bereich liegt logischerweise bei 100%, da wir den Bereich am unteren Ende bereits abgearbeitet haben. Das zweite Kursziel liegt im Bereich 35.710 bis 36.430 Punkte. Unserer Einschätzung nach ist Kursziel 2 noch in diesem Jahr erreichbar, mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von 72%. Wichtig hierfür wäre dann – sollten wir es nicht direkt im aktuell laufenden Impuls in Q1 schaffen –, dass sich der Index in der möglichen Korrekturphase in Q2 und Q3 auch wieder in relativer Stärke zum DAX hält und eben so extrem korrigiert.
DAX Market Movers Analyse
In der Market Movers Analyse schauen wir uns die wichtigsten Einzelwerte im DAX an. Dadurch können wir weitere Rückschlüsse auf mögliche Bewegungen der Indizes (DAX, MDAX, SDAX, TecDAX) ziehen. Die Gewichtung bezieht sich auf den 01.01.2026.
Aktie | Gewichtung | Kurzfristig | Mittelfristig | Langfristig |
|---|---|---|---|---|
12,75% | aufwärts | aufwärts | neutral | |
10,30% | neutral | aufwärts | aufwärts | |
8,62% | aufwärts | aufwärts | aufwärts | |
7,23% | aufwärts | neutral | aufwärts | |
5,86% | aufwärts | aufwärts | aufwärts | |
SAP Aktie Prognose
Die Aktie von SAP macht bei der bisherigen Rallye im DAX bisher eher weniger mit. Seit Februar 2025 läuft eine gesunde Korrektur, die – basierend auf der kurzen Zeiteinheit im Daily – schon bald ihr Ende finden könnte, sollte SAP ein Ausbruch auf Tagesschlusskursbasis über 215 Euro gelingen. Passiert das, gehen wir davon aus, dass SAP zumindest einen Rallye-Versuch in Richtung von mindestens 240 Euro unternimmt. Danach ist der nächste Anlaufpunkt das Allzeithoch bei etwa 284 Euro.
Siemens Aktie Prognose
Die Aktie von Siemens hält sich bereits seit April 2025 eher bullisch. Aktuell befinden wir uns in einer laufenden Progressionsbewegung. Ein Ende dieser Progression ist derzeit nicht in Sicht. Antizyklische Einstiege – sowohl für Trader als auch Investoren – sind aktuell jedoch eher uninteressant.
Allianz Aktie Prognose
Auch die Aktie der Allianz SE befindet sich in einer laufenden Progressionsbewegung, ist jedoch auf übergeordneter Ebene noch deutlich mehr überhitzt als Siemens. Seit Oktober 2022 läuft eine sehr starke Rallye-Bewegung, die die Aktie jetzt erstmals seit 2000 wieder in den Bereich um 390 Euro geführt hat. Wir befinden uns also auf einem Niveau, das zuletzt im Jahr 2000 vor dem Crash der Dotcom-Bubble erreicht wurde und dementsprechend auch als starker Widerstand gilt. Wir rechnen damit, dass die Allianz SE in 2026 eher in eine längerfristige Korrektur übergehen könnte. Sollten sich die Signale hierfür ergeben, wäre ein erstes Verkaufssignal basierend auf dem aktuellen Chartbild ein Wochenschluss unter 343 Euro.
Deutsche Telekom Aktie Prognose
Die Aktie der Deutschen Telekom korrigiert bereits seit Februar 2025, ähnlich wie auch SAP. Auf kurzfristiger Ebene im Daily ist ein Boden erkennbar, der bereits bestätigt wurde. Diese Bodenbildung bzw. die Aufwärtsbewegung sollte sich in der kommenden Zeit beschleunigen. Wichtig ist hierbei nur, dass wir auf kurzfristiger Ebene nicht unter 27 Euro auf Tagesschlusskursbasis fallen – solange das nicht passiert, bleiben wir bullisch für die Deutsche Telekom und gehen davon aus, dass die Aktie 2026 zunächst in Richtung 30 Euro und danach in Richtung Allzeithoch bei um die 36 Euro läuft.
Airbus Aktie Prognose
Die Aktie von Airbus befindet sich nach der Seitwärtsphase Anfang 2024 bis Mitte 2025 in einer aktiven langfristigen Progressionsbewegung, die zuletzt zumindest auf mittelfristiger Ebene abgetragen wurde. Die letzten zwei Wochen waren jedoch wieder eine erneute Progressionsbewegung auf mittelfristiger Ebene. Sollten wir über 218 Euro auf Tagesschlusskursbasis laufen, gehen wir davon aus, dass wir im nächsten Impuls mindestens in Richtung 235 Euro, danach 265 Euro laufen. Im Anschluss ist wieder mit einer größeren langfristigen Korrektur bei Airbus zu rechnen, sollten sich die entsprechenden Signale ergeben.
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Jetzt herausfindenAusblick Charttechnik 2026 - USA
Der S&P 500 befindet sich seit der V-Shape-Recovery nach dem Crash bzw. Trade War Anfang 2025 in einer sauberen Aufwärtstrendbewegung auf langfristiger Ebene. Das Momentum dieses Aufwärtstrends lässt seit dem Erklimmen eines neuen Allzeithochs im Juli 2025 kontinuierlich nach.
Dieses nachlassende Momentum ist zuletzt in eine Seitwärtsphase übergegangen, die von September 2025 bis Ende Dezember 2025 anhielt. Das Verlassen dieser Seitwärtsphase im Dezember und zum Jahresanfang eröffnet uns mittelfristiges Aufwärtspotenzial, was wiederum einhergeht mit unserer saisonalen Analyse, die wir im oberen Teil besprochen haben.
Wir gehen davon aus, dass der S&P 500 noch in Q1, spätestens Anfang Q2 2026, das erste Kursziel im Bereich 7.490 bis 7.500 erklimmen kann. Sollte hier keine Umkehr stattfinden und der Markt bleibt durchgehend weiter bullisch, wäre das nächste Kursziel bei 8.216 und das darauffolgende bei 9.143. Die Wahrscheinlichkeit für ein Erreichen von Kursziel 1 liegt bei 71% in 2026, die Wahrscheinlichkeit für die höheren Kursziele ist wesentlich niedriger.
In Q3 und Q4/2026 rechnen wir aufgrund der saisonalen Daten und des langfristig überhitzten Trends mit einer zumindest mittelfristigen Korrektur, die durchaus die Marke von 10% überschreiten könnte. Dafür muss aber, wie bereits erwähnt, eine technische Umkehr stattfinden. Bestätigungsniveaus lassen sich derzeit noch nicht ableiten – erst, wenn wir in den jeweiligen Preisbereichen sind.
Nasdaq 100 Prognose
Der Nasdaq 100 befindet sich in einer charttechnisch sehr ähnlichen Situation wie der S&P 500, ist jedoch auf kurzfristiger Ebene noch nicht aus der Seitwärtsphase ausgebrochen, die wir bereits im S&P 500 besprochen haben. Der Ausbruch zum Jahresbeginn fehlt hier noch. Dementsprechend liegt unser kurzfristiges Kursziel im Nasdaq bei 26.185 Punkten, was dem Bereich um das Allzeithoch entspricht. Danach folgen dann die Higher-Time-Frame-Kursziele.
Grundsätzlich gilt nach der Dow-Theorie immer: Die Indizes müssen sich gegenseitig bestätigen. Der S&P 500 ist dem Nasdaq übergeordnet, was die Wahrscheinlichkeit für ein Erreichen – und auch einen Ausbruch – des oberen Range-Endes im Nasdaq sehr hoch macht.
Nachdem der NASDAQ 100 seine Seitwärtsphase verlassen hat, haben wir hier Kursziele, die äquivalent zu den Kurszielen im S&P 500 sind. Kursziel 1 liegt im NASDAQ bei 28.300 bis 28.400 und basiert auf den gleichen Projektionen und Annahmen wie Kursziel 1 im S&P 500. Sowohl im NASDAQ als auch im S&P 500 ist die Gefahr einer Korrektur nach Erreichen des ersten Kursziels sehr hoch, vor allem in Anbetracht der Saisonalität – muss aber auch hier wieder durch die entsprechende Price Action bestätigt werden. Die Wahrscheinlichkeit für ein Erreichen von Kursziel 1 im NASDAQ liegt bei 74% in 2026.
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Jetzt herausfindenS&P 500 Market Movers Analyse
In der Market Movers Analyse schauen wir uns die wichtigsten Einzelwerte im S&P 500 an, die gleichzeitig auch die wichtigsten im Nasdaq 100 sind. Dadurch können wir weitere Rückschlüsse auf mögliche Bewegungen der Indizes ziehen. Die Gewichtung bezieht sich auf den 01.01.2026.
Aktie | Gewichtung | Kurzfristig | Mittelfristig | Langfristig |
|---|---|---|---|---|
7,13% | abwärts | neutral | aufwärts | |
6,45% | aufwärts | aufwärts | aufwärts | |
5,65% | neutral | aufwärts | aufwärts | |
4,20% | neutral | aufwärts | aufwärts | |
(3,26%) | neutral | aufwärts | aufwärts | |
Nvidia Aktie Prognose
NVIDIA befindet sich seit Juli 2025 in einer Seitwärtsphase. Der Aufwärtsimpuls seit dem 19. Dezember 2025 war relativ solide. Die aktuell laufende Korrektur könnte uns Potenzial für ein zumindest erneutes Antesten des Allzeithochs geben. Hierfür muss die Aktie jedoch auf Tagesschlusskursbasis über 194 US-Dollar schließen.
Insgesamt ist sowohl auf mittelfristiger als auch auf kurzfristiger Ebene definitiv mehr Korrekturpotenzial als Aufwärtspotenzial bei NVIDIA vorhanden, muss aber auch hier durch technische Signale bestätigt werden. Ein größeres Top wäre bei NVIDIA bestätigt bei einem Tagesschlusskurs unter 168 US-Dollar (aggressiveres Signal), danach unter 163 US-Dollar (konservativeres Signal).
Apple Aktie Prognose
Durch den Abverkauf Ende Dezember 2025 hat die Aktie von Apple ihren kurzfristigen Aufwärtstrend gebrochen und die Korrektur in eine mittelfristige Korrektur umgewandelt. Derzeit gibt es noch keine Anzeichen einer Erholung, dementsprechend kann sich die mittelfristige Korrektur bei Apple noch ausweiten. Der Break des kurzfristigen Aufwärtstrends liegt derzeit bei 278 US-Dollar.
Microsoft Aktie Prognose
Die Korrektur von Microsoft erscheint zumindest auf mittelfristiger Ebene bereits zum größten Teil abgeschlossen. Die Seitwärtsphase seit November 2025 könnte einen Boden darstellen. Hierfür wird jedoch ein Tagesschluss über 494 US-Dollar benötigt. Sollte dieser Tagesschluss generiert werden, gehen wir davon aus, dass die Aktie mindestens in Richtung des Allzeithochs bei 555 US-Dollar laufen sollte. Sollte die Aktie den Boden auf Tagesschlusskursbasis unter 465 US-Dollar nach unten durchbrechen, gehen wir davon aus, dass als Nächstes mindestens der Bereich um 450 US-Dollar angelaufen wird.
Amazon Aktie Prognose
Zur Aktie von Amazon lässt sich derzeit auf kurzfristiger Ebene relativ wenig sagen. Wir befinden uns seit Juli 2025 mehr oder weniger in einer Seitwärtsphase. Auf Wochenbasis war der Jahresauftakt jedoch stark. Solange die Aktie nicht auf Wochenschlusskursbasis unter 220 US-Dollar fällt, gehen wir davon aus, dass hier zunächst höhere Hochs generiert werden und als Nächstes der Bereich um 275 US-Dollar in Q1/2026 angelaufen wird.
Alphabet Aktie Prognose (Class A)
Die Aktie von Alphabet war einer der Top Performer in 2025. Der langfristige Impuls ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am Ende angelangt. Es gibt bisher jedoch noch keine nachhaltigen Umkehrsignale. Ein größeres Top wäre bestätigt bei einem Wochenschlusskurs unter 295 US-Dollar. Bis dahin bleiben wir auf kurzfristiger Ebene für die Aktie weiterhin bullish. Eine Korrektur auf mittelfristiger und langfristiger Ebene wäre jedoch gesund nach der letzten Impulsbewegung in US-Dollar von über 130 Prozent.
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Adrian Rogl
Gründer der Chartsekte
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